Hilfe & Anleitungen
Schritt-für-Schritt-Anleitungen für die wichtigsten Funktionen — von der Installation über Items, Spieler, Fahrzeuge und Karte bis zum Floating-Fenster. Unten findest du außerdem eine Problembehebung für die häufigsten Stolpersteine.
Grundprinzip: SEA ist kein Server-Mod. Es bedient für dich die normale SCUM-Admin-Konsole — du klickst, SEA tippt den passenden Befehl direkt ins Spiel. Voraussetzung: Du bist auf dem Server als Admin eingeloggt und SCUM läuft im randlosen Fenstermodus. Im Einzelspieler und Koop funktioniert SEA genauso — dort bist du automatisch Admin.
Installation, Start und die richtige Verbindung zum Spiel.
Über den Download-Button die aktuelle Setup-Datei laden und installieren. Die Installation läuft pro Benutzer und braucht keine Adminrechte. Updates kommen anschließend automatisch.
Beim ersten Start des Setups meldet sich evtl. „Der Computer wurde durch Windows geschützt" (Microsoft Defender SmartScreen). Das ist normal und kein Virus — SEA ist eine kleine, unabhängige App und hat (noch) kein kostenpflichtiges Microsoft-Zertifikat, deshalb kennt Windows den Herausgeber nicht. Klicke auf „Weitere Informationen" und anschließend auf „Trotzdem ausführen":
Von Microsoft Defender SmartScreen wurde der Start einer unbekannten App verhindert. Die Ausführung dieser App stellt u. U. ein Risiko für den PC dar.
Weitere InformationenVon Microsoft Defender SmartScreen wurde der Start einer unbekannten App verhindert. Die Ausführung dieser App stellt u. U. ein Risiko für den PC dar.
Wer das nicht auf Treu und Glauben hinnehmen will: Die Setup-Datei liegt auch bei Nexus Mods. Deren Moderation hat vor der Freigabe den vollständigen Quellcode samt Bauanleitung angefordert, geprüft und die Datei freigegeben — es ist dieselbe Datei wie hier. Eine Code-Signatur ersetzt das nicht, die Windows-Meldung bleibt also; aber es hat jemand Unabhängiges hineingesehen.
SEA einfach normal starten — Administratorrechte sind nicht nötig. Nur falls SCUM bei dir selbst als Administrator läuft (z. B. durch „Als Administrator ausführen" in den Kompatibilitätseinstellungen der SCUM.exe), aktiviere in SEA unter Einstellungen → System die Option „Mit erhöhten Rechten starten" — sonst nimmt das Spiel die Tastatureingaben nicht an. SEA weist in der Titelleiste darauf hin, wenn das der Fall ist.
Stelle SCUM in den Grafikoptionen auf Randloses Fenster (Borderless). SEA zeigt oben in der Titelleiste „SCUM gefunden", sobald das Spiel läuft.
Falls noch nicht geschehen: Trage deine SteamID64 in die Admin-Liste deines Servers ein — die Datei heißt AdminUsers.ini (bei manchen Hostern ServerSettingsAdminUsers.ini) und ist bei G-Portal, Nitrado & Co. direkt im Webinterface unter den Konfigurationsdateien erreichbar. Danach den Server neu starten. Im Einzelspieler entfällt dieser Schritt — dort hast du automatisch Admin-Rechte.
Logge dich im Spiel per Admin-Passwort ein (bzw. nutze den Favoriten „Admin-Login"). Nur als Admin akzeptiert der Server die Befehle.
Fertig — du kannst jetzt Items spawnen, Spieler steuern, teleportieren usw. Jeder Klick sendet den passenden Chat-Befehl an SCUM.
Kommt nichts an? In 90 % der Fälle läuft SCUM im echten Vollbild statt im randlosen Fenster — oder SCUM läuft als Administrator und SEA nicht. Siehe Problembehebung.
Über 2400 Items, Zombies, Tiere und NPCs mit einem Klick.
Wechsle auf den Tab Items. Das Such-Grid zeigt alle Items mit Bild, deutschem und englischem Namen.
Oben nach Name oder game_id suchen oder eine Kategorie wählen. Bei Kleidung kannst du zusätzlich nach Unterkategorie filtern.
Item anklicken und die gewünschte Menge einstellen. Bei Magazinen/stapelbaren Items lässt sich die Stack-Größe (z. B. Patronen pro Magazin) mitgeben.
„Spawnen" klicken — SEA sendet #SpawnItem mit den richtigen Parametern. Das Item landet vor dir bzw. in deinem Inventar.
Live-Liste, Teleport, Geld/Fame und Moderation.
Tab Spieler → „List Players". SEA sendet den Befehl und liest die Liste automatisch über die Zwischenablage ein — du musst nichts kopieren.
Über das Suchfeld nach Name oder SteamID filtern.
Oben den gewünschten Wert eintragen und „Set" drücken — wirkt auf den ausgewählten Spieler.
Rechtsklick auf einen Spieler öffnet die Aktionen: Teleport „zu mir" / „hin", God Mode an/aus, Stummschalten, Kicken, Bannen (inkl. Ban aufheben) sowie „Position als POI" merken.
Alle gespawnten Fahrzeuge mit Sektor, ID und Besitzer.
Tab Fahrzeuge → Liste laden. SCUM legt die komplette Fahrzeugliste in die Zwischenablage, SEA liest sie ein.
Über das Besitzer-Dropdown nach Alle / Online / Offline / ohne Besitzer filtern oder per Suche nach Name, ID und Besitzer eingrenzen.
Zum Fahrzeug hinteleportieren, Koordinaten kopieren, umbenennen oder despawnen.
Bei offline geparkten Fahrzeugen liefert SCUM nur eine Datenbank-ID, keinen Klarnamen — der Besitzer lässt sich dann nicht namentlich auflösen (bekannte SCUM-Einschränkung).
Live-Marker, Orts-Ebenen und Teleport per Klick.
Tab Karte → „Spieler laden" / „Fahrzeuge laden" / „Flaggen laden". Danach erscheinen die Marker auf der Karte.
Über die Checkboxen Spieler, Fahrzeuge, Flaggen, POIs, Namen ein- und ausblenden.
„Karteneinstellungen" öffnen und die statischen Ebenen zuschalten: Bunker, Polizeistationen, Tankstellen, Außenposten, Höhlen, Ressourcen u. v. m.
Ein Klick auf die Karte teleportiert dich an die Stelle — kein Koordinaten-Raten.
Eigene Orte mit „Neuer POI" speichern oder eine Spieler-/Fahrzeugposition direkt als POI merken.
POI in der Liste wählen → hinteleportieren. Zentral gepflegte Standard-POIs sind bereits enthalten.
Ein-Klick-Makros für POIs, Loadouts und Adminbefehle.
Tab Favoriten → eine der Kacheln POIs, Spawnpakete oder Adminbefehle öffnen.
„+ Neu" → benennen. Bei Adminbefehlen mehrere Befehlszeilen zusammenstellen (mit Autovervollständigung), bei Spawnpaketen Items mit Mengen hinzufügen.
„Auslösen" feuert alle Zeilen des Favoriten als eine Sequenz — ein Klick spawnt z. B. ein komplettes Loadout.
Favoriten lassen sich exportieren und auf einem anderen Rechner wieder importieren (nichts wird überschrieben).
Kisten, Rucksäcke oder Spinde randvoll spawnen.
Tab Sets → „+ Neu" und benennen.
Über „Wählen" den Ziel-Behälter aussuchen (z. B. Rucksack, Kiste, Spind).
Items mit Mengen hinzufügen — genau wie im Items-Spawner (inkl. Relationen und Stack-Mengen).
Set-Anzahl setzen (das Set vervielfacht sich) oder „Behälter komplett füllen" aktivieren — dann spawnt SEA so viele Sets, wie in den Behälter passen.
„Spawnen" sendet #SpawnInventoryFullOf — der fertig befüllte Behälter erscheint.
Der Schnellzugriff mitten im laufenden Spiel — ohne Alt-Tab.
Mit Strg+Shift+A (Standard, frei belegbar) oder dem Button „SCUM-Command-Popup" in der Titelleiste erscheint das schlanke Fenster über dem Spiel.
Oben die Buttons „Items" und „Karte" klappen links den vollen Item-Katalog bzw. die Live-Karte aus.
Die aufklappbaren Balken Favoriten, Sets, Server und Spieler geben Schnellzugriff — z. B. Spieler suchen und direkt „zu ihm" / „→ mir" teleportieren.
Unten drei Regler: Ankündigung (#announce), Serverzeit (große Uhr + Slider, #settime) und Wetter (Sonnig/Stürmisch, #setweather).
Pin hält das Fenster im Vordergrund, der Kompaktmodus verkleinert die Höhe. Weitere Hotkeys (Hauptfenster ein/aus u. a.) legst du in den Einstellungen fest.
Wer gehört zu wem — komplette Übersicht.
Tab Squads → „Squads laden". SEA holt die komplette Squad-Übersicht über die Zwischenablage.
Links die Squad-Liste (mit Mitgliederzahl und Anführer), rechts die Mitglieder des gewählten Squads inklusive Rang. Suche über Squad- oder Spielernamen.
Live-Status deiner Server — und mit einem Klick hinein.
Tab Server → Servernamen ins Suchfeld tippen und „Suchen". Aus der Trefferliste den Server übernehmen — kein Konto und kein API-Schlüssel nötig. Über „Anzeigename ändern" gibst du ihm bei Bedarf einen kurzen Namen.
Die rechte Sidebar (und die Sektion „Server" im Floating-Fenster) zeigt den Status in drei Stufen, geprüft direkt am Server: grün = online, orange = der Server läuft, steht aber gerade nicht im Serverbrowser (Beitritt trotzdem möglich), rot = nicht erreichbar. Dazu aktuelle Spielerzahl, Rang und die Serverzeit — automatisch aktualisiert. Das Intervall stellst du über das Uhr-Symbol ein (0 = aus, mindestens 15 Sekunden). Die Sidebar lässt sich bei Bedarf in ein eigenes Fenster abkoppeln.
Der Play-Knopf auf der Serverkarte bringt dich direkt auf den Server: SEA startet SCUM, falls es nicht läuft, öffnet Mehrspieler, trägt die Adresse ein und verbindet — das funktioniert mit deutsch und englisch eingestelltem SCUM. Bist du bereits auf einem Server, verlässt SEA ihn vorher selbst — ein Serverwechsel ist damit ein Klick.
Denselben Play-Knopf gibt es in der Serverliste des Floating-Fensters. Der Fortschritt läuft dort in einer eigenen Statuszeile mit „Abbrechen" — du musst SCUM dafür nicht verlassen.
Sprache, Farbe, Hotkeys, Pfade — und immer aktuell.
Unter Einstellungen → App / Updates die Sprache umstellen: Systemsprache, Deutsch oder Englisch. Die Wahl wirkt sofort, ohne Neustart — Oberfläche, Item- und Befehlsbeschreibungen wechseln mit.
Im Tab Einstellungen die Akzentfarbe per Farbwähler anpassen — die Oberfläche färbt sich sofort um.
Tastenkürzel für Floating-Fenster, Hauptfenster ein/aus u. a. frei zuweisen.
Der Item-/Befehlskatalog aktualisiert sich online von selbst. Bei Bedarf lassen sich die Sende-Verzögerungen (Timings) feinjustieren.
Erscheint eine neue Version, meldet SEA sie mit „Was ist neu" und installiert sie auf Klick — der Helper startet dabei kurz neu.
Alle SCUM-Admin-Befehle beginnen mit # und werden im Spiel-Chat eingetippt — SEA nimmt dir genau dieses Tippen ab. Die wichtigsten im Überblick, samt dem Klick, der sie auslöst:
#SpawnItem — Items spawnenSpawnt jedes Item per Item-ID, auf Wunsch mit Menge und Stack-Größe. Verwandte Befehle: #SpawnVehicle (Fahrzeuge), #SpawnAnimal, #SpawnZombie und #SpawnArmedNPC. In SEA: Tab „Items" — Item suchen, Menge wählen, „Spawnen" klicken. Die Item-IDs musst du nie nachschlagen.
#Teleport / #TeleportTo / #TeleportToMe — teleportierenTeleportiert dich zu Koordinaten oder Spielern bzw. holt einen Spieler zu dir. In SEA: Rechtsklick in der Spielerliste („zu mir" / „hin") oder direkt per Klick auf die Karte.
#ListPlayers — Spielerliste abrufenListet alle Spieler mit SteamID. In SEA: Tab „Spieler" — die Liste wird automatisch eingelesen, durchsuchbar nach Name oder SteamID.
#SetGodMode — God Mode an/ausMacht einen Spieler unverwundbar, z. B. für Events oder Bauarbeiten. In SEA: Rechtsklick auf den Spieler → God Mode umschalten.
#Kick / #Ban — ModerationEntfernt oder sperrt Störer. In SEA: Rechtsklick auf den Spieler — inklusive Ban wieder aufheben.
#SetFamePoints / #SetCurrencyBalance — Fame & Geld setzenSetzt Fame-Punkte bzw. Kontostand (Geld/Gold) eines Spielers. In SEA: Tab „Spieler" — Wert eintragen, „Set" drücken.
#SetWeather / #SetTime / #Announce — Server steuernWetter ändern, Tageszeit setzen, Ankündigung an alle Spieler senden. In SEA: die Schnellregler am Fuß des Floating-Fensters — mitten im Spiel, ohne Konsolensyntax.
Alle 140+ Admin-Befehle — inklusive Beschreibung auf Deutsch und Englisch — findest du in SEA im Tab „Befehle": suchen, Parameter ausfüllen, senden. Eine Befehlsliste zum Auswendiglernen brauchst du nicht mehr.
Die häufigsten Stolpersteine — und wie du sie löst.
Fast immer eine der drei Ursachen:
1. SCUM läuft im echten Vollbild — auf Randloses Fenster umstellen.
2. Nicht als Admin eingeloggt — im Spiel Admin-Login durchführen.
3. SCUM läuft als Administrator, SEA nicht — kommt vor, wenn an der SCUM.exe das Kompatibilitätsflag „Als Administrator ausführen" gesetzt ist. Dann in SEA unter Einstellungen → System die Option „Mit erhöhten Rechten starten" aktivieren.
Starte zuerst SCUM. SEA erkennt das laufende Spiel automatisch und zeigt dann „SCUM gefunden" in der Titelleiste. Läuft SCUM bereits, kurz warten oder SEA neu starten.
SEA liest diese Listen über die Windows-Zwischenablage ein. Drücke „List Players" bzw. lade die Fahrzeuge und warte einen Moment. Vermeide es, in dieser Zeit selbst etwas zu kopieren — das würde die Zwischenablage überschreiben.
Marker erscheinen erst, nachdem du oben „Spieler laden" / „Fahrzeuge laden" / „Flaggen laden" gedrückt hast. Prüfe außerdem, dass die passenden Layer-Checkboxen aktiv sind.
Das ist eine Einschränkung von SCUM: Für offline geparkte Fahrzeuge liefert das Spiel nur eine Datenbank-ID statt eines Klarnamens. Online-Besitzer werden dagegen namentlich aufgelöst.
Nutze für SCUM den randlosen Fenstermodus — dann bleibt das immer-oben liegende Floating-Fenster problemlos sichtbar, ohne den Vollbildmodus zu stören.